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„Deathbook“ ist ein digitaler Serienroman in zehn Teilen, der vom Rowohlt Verlag in Zusammenarbeit mit dem Autor Andreas Winkelmann entwickelt wurde. Die einzelnen Folgen erscheinen seit dem 23. September jeweils im Abstand von einer Woche zum Preis von 1,49 €.   „Deathbook“ wird sowohl als Android App für den Kindle App Shop, als KF8, als auch e-pub3 für den ibookstore erhältlich sein.

Im Zentrum von „Deathbook“ steht das „Netzwerk der Toten“ beziehungsweise dessen Schöpfer. Dabei handelt es sich um einen angsteinflößenden Psychopathen, der die Sucht der User nach dem digitalen Kick im Allgemeinen und das voyeuristische Interesse am Thema Tod für seine morbiden Zwecke nutzt.

Sein Gegenspieler – und hier beginnt bereits die Vermischung von Realität und Fiktion – ist der Autor Andreas Winkelmann. Als seine Nichte Kathi angeblich Selbstmord begeht, kann Andreas dies nicht glauben. Anders als die Behörden und ihr persönliches Umfeld, ist sich Andreas Winkelmann, sicher dass Kathi sich nicht aus freiem Willen auf die Bahngleise am Stadtrand gelegt hat. Er beginnt zu recherchieren und stößt bald auf seltsame Videos in Kathis Posteingang. Offensichtlich ist sie in den Tagen vor ihrem Tod verfolgt worden. Andreas weitere Nachforschungen fürhren ihn zu einem geheimnisvollen Netzwerk, dem so genannten Death Book. Der Zugang dazu wird über QR-Codes verbreitet. Sobald man diesen scannt, ist man Mitglied im Deathbook. Und das ist alles andere als angenehm.

Soweit die Story. Sie wird in verschiedenen Komponenten erzählt, die alle dazu dienen, die Vermischung von Realität und Fiktion auf die Spitze zu treiben. In jeder Episode sind ca. 3 Kurzvideos enthalten, die die Geschichte weitererzählen.

Doch nicht nur die Videos sind eine perfekte Ergänzung zum Text, auch an anderen Orten findet die Geschichte statt, z.B. in diversen Blogs. Einem Blog kommt besondere Bedeutung zu. „Posten und Sterben“. Andreas Winkelmann wird auf ihn durch seine Recherchen aufmerksam und findet hier viele wertvolle Informationen.

Passend zur Grundidee von Deathbook“, ein „Netzwerks der Toten“, bei dem sich die Mitglieder anmelden müssen, um Zugang zu erhalten, müssen sich auch die Leser des Romans zunächst registrieren, wenn sie einen neuen Teil der Serie erworben haben. Je mehr Daten der Leser von sich preisgibt, desto größer die Erlebnistiefe.Die Registrierung ermöglicht eine persönliche und überraschende Interaktion mit der Geschichte über den reinen Text hinaus. So kann der Leser beispielsweise Briefpost oder einen Anruf auf seinem Handy erhalten.

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